Rumänien Studienreisen

Studienreisen nach Rumänien – Faszination zwischen Schwarzem Meer und Graf Dracula

Erst im Jahr 2007 wurde Rumänien Teil der Europäischen Union und öffnet sich seitdem immer mehr für kulturbegeisterte Europa-Reisende. Ob Urlaub am Schwarzen Meer oder eine Studienreise durch dieses faszinierende Land – das osteuropäische Land hat viele verschiedene Gesichter und ist mindestens einmal eine Reise wert. Allein das Gebiet Siebenbürgen, besser bekannt als Transsylvanien, macht seit Bram Stokers Roman „Dracula“ von sich reden und übt einen besonderen Reiz auf Reisende aus.

Rundreisen durch Rumänien und Transsylvanien – Alte Schlösser und viel Geschichte

Doch fernab von gruseliger Literatur kann es sich lohnen, die Geschichte Rumäniens und Transsylvaniens, vielleicht im Zuge einer Studienreise nach Rumänien, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich kamen bereits im 5. Jahrhundert vor Christus die ersten Siedler nach Rumänien und ließen sich hier nieder. Das Land hat eine wechselhafte Historie hinter sich – im Jahr 106 begann die Eroberung durch die Römer, später wurde Rumänien Anziehungsmagnet für verschiedene Stämme während der Völkerwanderung. Auch das zentral gelegene Siebenbürgen hat viel durchlebt und wurde etwa Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals durch deutsche Siedler erobert. Hierauf ist auch vermutlich der Name „Siebenbürgen“ zurück zu führen. Noch heute zeugen viele historische Gebäude, etwa alte Schlösser und Kirchen, von der spannenden Vergangenheit und sind für Geschichtsfans sehr sehenswert. So ist Rumänien heute nicht nur ein Land für Partygänger sondern auch für die sogenannte 50plus Generation , die sich gerne ein wenig intensiver mit Geschichte und Kultur befasst.

Bukarest – Schillernde Hauptstadt zwischen Tradition und Moderne

Wer eine Rumänien Rundreise plant, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Bukarest besuchen wollen. Schließlich ist die Landeshauptstadt mit etwa 2 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Europäischen Union. Schon seit 1659 kann sich Bukarest als Hauptstadt Rumäniens bezeichnen und bildet auch heute noch das kulturelle Zentrum von Rumänien. Mit verschiedenen Universitäten und Hochschulen sowie unzähligen Theatern und Museen hat die Metropole viel zu bieten. Ein wahrhafter Blickfang der kosmopolitischen Stadt ist auch ihre Architektur, die dank ihrer französischen Einflüsse auch das „Paris des Ostens“ genannt wird.

Sightseeing in Bukarest: Architektur, Kunst und Museen zeugen von der kulturellen Vielseitigkeit der Metropole

Ein Spaziergang durch Bukarest zeigt, wie viele Facetten die Großstaft hat: Zwischen Pariser Architektur und österreichischer Monarchie, Palästen und Villen im Stil des 19. und 20. Jahrhunderts, Einflüssen aus dem Orient und Italien bis hin zum bekannten Bauhaus-Stil und den sozialistischen Plattenbauten bewegt sich die Stadt zwischen den Zeiten und lässt sich immer wieder neu entdecken. Für Kunstliebhaber könnte sich auch ein Abstecher zur regelmäßig statt findenden „Bucharest Biennale“ anbieten. Aber auch Museen, Kunstgalerien und Friedhöfe laden dazu ein, die Kultur Rumäniens vertiefend kennen zu lernen.